Familienaufstellungen

Das Phänomen der Aufstellungen ist die sogenannte repräsentierende Wahrnehmung. Der Klient stellt Stellvertreter im Raum für die Personen auf, die an seinem Problem/Trauma beteiligt sind. Diese Personen kennen den Klienten zumeist nicht, sie kennen die Personen nicht, die sie vertreten, sie sind also fremd. Das Phänomen dabei ist, dass die Stellvertreter Gefühle wahrnehmen, die nicht zu ihnen selbst, sondern zur Person gehören, für die sie stellvertretend stehen. Warum können fremde Menschen plötzlich stellvertretend #Wahrnehmungen haben, die sie im normalen Leben nicht erfahren? Dieses Phänomen stösst im Allgemeinen auf Unverständnis und Zweifel. Vom Zweifler zum Glaubenden wird man, wenn man zum ersten Mal in einer Stellvertreterrolle gestanden hat und diese Fremdgefühle am eigenen Leib erlebt hat. Denn man erfährt plötzlich eine völlig neue Dimension der menschlichen Wahrnehmung. Familienaufstellungen werden immer bekannter. Man sagt, es sei eine tiefe und heilsame Erfahrung. Es geht beim Familienstellen meist um Leid und um Schicksal, das Leid verursacht hat. Ein Klient hat selbst Leid oder jemand aus seiner Familie hat leidvolle Erfahrungen gemacht, die sich auf das Leben auswirken. In der #Aufstellungsarbeit kann der Mensch eine neue Erfahrung machen, die er so im Leben nicht machen kann. Das kann ein Abschied sein oder ein Zustimmen oder was auch immer in der ganz speziellen Situation heilsam ist. In Einklang zu kommen mit allen Menschen aus seinem System. Das ist heilsam. Wenn alle dazugehören dürfen. Und das Herz sich öffnen kann. Für die Liebe. Wenn wir das Leid nicht wollen und das Herz für denjenigen verschließen, der es uns angetan hat, dann hat auch die Liebe als zugehöriger Aspekt keine Chance. Und dieses „Liebe-zulassen-können“ im eigenen Herzen, heilt. Wir hatten letzte Woche zwei kraftvolle Aufstellungen mit wundervoll intensiver Heilung. Möchtest du auch heilsame Aufstellungsarbeit erfahren, dann komm zu unserem Retreat im Sep. Bei Fragen melde dich gern bei mir.

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Partnerschaften im Zwielicht von Bedürfnissen und Bedingungen aus Kindheitstagen

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Selbstbewusstsein & Selbstwertgefühl